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Informationen zur Musik und den Komponisten
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Impressionismus
Impressionismus (Musik), (französisch
impression: Eindruck), ein in Anlehnung an den Titel des Gemäldes „Impression
– soleil levant“ von Claude Monet entstandener kunstgeschichtlicher Begriff,
der um 1900 auf die französische Musik um den Komponisten Claude Debussy
übertragen wurde. Neben der Malerei wurde der musikalische Impressionismus
durch die Dichtungen von Paul Verlaine, Charles Baudelaire und Stéphane
Mallarmé beeinflusst. Der Impressionismus, der Klangfarben und Stimmungen
mehr betonte als formale Strukturen wie die Sonate und die Sinfonie, entstand
zum Teil als Reaktion auf das Werk Richard Wagners und wird als letzte Phase
der musikalischen Romantik betrachtet. Die Hauptcharakteristika impressionistischer
Musik sind reich differenzierte Klangfarben, assoziative Melodik und die Loslösung
von der traditionellen Tonalität (Ganztonleiter, frei schwebende Akkorde,
Klangverschiebungen und neue Intervall-Verbindungen, leittonlose Harmoniebildungen).
Zu den Hauptwerken zählen u. a. Debussys frühes Orchesterwerk „Prélude
à l’après-midi d’un faune“ (1894; Vorspiel zum Nachmittag eines
Fauns), das auf einem Gedicht von Mallarmé basiert, und die Oper „Pelléas
et Mélisande“ (1902, nach einem Stück von Maurice Maeterlinck)
sowie zahlreiche Werke von Maurice Ravel (Streichquartett, 1902/03), Paul
Dukas und Albert Roussel. Außerhalb Frankreichs wurden verschiedene
impressionistische Stilelemente von Komponisten wie z. B. Frederick Delius
und Ralph Vaughan Williams in England, Ottorino Respighi in Italien und Manuel
de Falla in Spanien aufgenommen. Um 1910 wurde der Impressionismus, dessen
eindeutige musikhistorische Bestimmung Schwierigkeiten bereitet, vom Expressionismus
abgelöst.
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Claude Debussy
Claude Debussy (1862-1918) war einer der herausragenden Vertreter des musikalischen
Impressionismus.
Debussy wurde am 22. August 1862 in Saint Germain-en-Laye geboren. Im Alter
von zehn Jahren begann er sein Studium am Pariser Conservatoire. 1879 begleitete
er die Förderin des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowsky,
Nadedja von Weck, als Musiklehrer und Pianist auf ihren Reisen nach Florenz,
Venedig, Wien und Moskau. In Russland lernte er die Musik russischer Komponisten
wie Tschaikowsky, Aleksandr Borodin, Milij Aleksejewitsch Balakirew und Modest
Mussorgski sowie die russische Volks- und Zigeunermusik kennen. 1884 erhielt
er für seine Kantate L’Enfant prodigue den hoch begehrten Rompreis.
Mit diesem Preis konnte er in den folgenden zwei Jahren in Rom studieren.
Während dieser Zeit legte er dem Komitee des Rompreises ebenso regelmäßig
wie erfolglos neue Kompositionen vor. Darunter befanden sich die sinfonische
Suite Printemps und die Kantate La demoiselle élue nach dem Gedicht
The Blessed Damozel des britischen Schriftstellers Dante Gabriel Rossetti.
FRÜHWERKE
Die Werke Debussys wurden vor allem seit dem letzten Jahrzehnt des 19.
Jahrhunderts in zunehmendem Maße aufgeführt. Trotz der kompositorischen
Innovationen und der neuen Klangqualität dieser zunächst kontrovers
aufgenommenen Arbeiten, begann er dafür eine gewisse Anerkennung als
Komponist zu erhalten. Zu diesen Kompositionen zählen sein Streichquartett
in g-Moll (1893) und Prélude à l’après-midi d’un faune
(1894), sein erstes ausgereiftes Orchesterwerk nach einem Gedicht des französischen
Symbolisten Stéphane Mallarmé.
Debussys Oper Pelléas et Mélisande nach dem gleichnamigen
Theaterstück des belgischen Dichters Maurice Maeterlinck wurde 1902 uraufgeführt
und begründete Debussys Ruhm. Er verstand es meisterhaft, mit seiner
Partitur den abstrakten, traumähnlichen Charakter von Maeterlincks Schauspiel
zu bewahren und zu verstärken. Brillant ist auch die Behandlung der
Melodik, die in seinen Händen zu einer Verlängerung – oder Verdopplung
– des natürlichen Sprachrhythmus wurde. Die Oper wird von einigen Kritikern
als perfekte Vereinigung von Musik und Drama betrachtet und erlebte zahlreiche
Aufführungen.
Von 1902 bis 1910 schrieb Debussy hauptsächlich Werke für Klavier.
Zu den wichtigsten aus dieser Zeit zählen Estampes (1903), L’île
joyeuse (1904), Images (1905 und 1907) sowie zahlreiche Préludes.
Die meisten der Werke, die Debussy während seiner letzten Jahre schuf,
waren Kammermusikstücke, darunter eine Reihe von außergewöhnlichen
Sonaten (für Violine und Klavier, Violoncello und Klavier sowie für
Flöte, Bratsche und Harfe), in denen die Essenz seines Stiles in sparsamen,
fast schon neoklassizistischen Strukturen zum Ausdruck kam.
WEGBEREITER DER MODERNE
La mer von Claude Debussy Claude Debussys Komposition La mer (Das Meer)
erklang erstmals am 15. Oktober 1905. Das Werk ist gekennzeichnet durch weitgehend
freie Tonalität und zeigt Debussy als Meister der Tonmalerei."La mer"
von Debussy: La mer - Nocturnes - Prelude a l'apres-midi d'un faune (Cat.
# 8.550262) (p) 1989 Naxos of America, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Erweitern
Debussys zur Reife gekommener Musikstil war Wegbereiter der modernen Musik
und machte ihn zu einem der wichtigsten Komponisten des späten 19.
und frühen 20. Jahrhunderts. Seine Neuerungen betrafen hauptsächlich
die Harmonik. Obwohl er die Ganztonleiter nicht entwickelt hatte, war er doch
der erste Komponist, der sie erfolgreich anwandte. Sein Gebrauch der Akkorde
war für seine Zeit geradezu revolutionär. Das Fehlen einer festen
Tonalität erzeugte einen vagen, traumhaften Charakter, den einige zeitgenössische
Kritiker – in Analogie zum Stil der impressionistischen Maler – als musikalischen
Impressionismus bezeichneten. Debussy selbst begründete zwar keine neue
Schule der Komposition, aber er befreite die Musik von den Einschränkungen
der traditionellen Harmonik. Sein Schaffen wies nachfolgenden Komponisten
den Weg für weitere Innovationen und Experimente.
Zu seinen zahlreichen anderen bedeutenden Werken gehören die Ballettkomposition
Jeux (1912), das sinfonische Orchesterwerk La mer (1905) und die Lieder
Cinq poèmes de Baudelaire (1889). Claude Debussy starb am 25. März
1918 in Paris.
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Gabriel Fauré
Fauré, Gabriel Urbain (1845-1924), französischer Komponist und
Organist.
Der in Pamiers geborene Fauré studierte an der École Niedermeyer
in Paris bei Camille Saint-Saëns. Von 1866 bis 1870 war Fauré
als Organist in Rennes tätig, ab 1871 in Paris. 1896 wurde er Kompositionslehrer
am Pariser Konservatorium, dessen Leiter er von 1905 bis 1920 war. Unter
seinen Schülern waren u. a. Nadia Boulanger, Maurice Ravel und Georges
Enesco.
Zusammen mit Saint-Saëns hatte Fauré großen Einfluss
auf die französische Musik um die Jahrhundertwende. In seiner Musik,
die ursprünglich deutliche Einflüsse der deutschen Romantik (vor
allem Robert Schumanns) erkennen lässt, entwickelte Fauré (trotz
der ursprünglichen Faszination für die emotionale Kraft der Musik
Wagners) eine sehr individuelle, sparsam-diskrete Formensprache, die französische
Klarheit mit dem Gespür für Nuancen in einzigartiger Weise verbindet.
Fauré war ein Meister der kleinen Formen, er komponierte eine große
Anzahl von Liedern und Kammermusikwerken, so etwa 50 Klavierstücke,
60 Lieder und fünf Liederzyklen, sowie ein Klaviertrio (1923), ein Streichquartett
(1924) und mehrere Violin- und Cellosonaten. Zu seinen wichtigsten Werken
zählen darüber hinaus die Ballade für Klavier und Orchester
(1881), die Suite Pelléas et Mélisande, ein Requiem (1887),
die Liederzyklen La bonne chanson (1891/92, Das gute Lied) und L’horizon chimérique
(1922, Der trügerische Horizont) und die Oper Pénélope
(1913).
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Camille Saint-Saëns
Saint-Saëns,
Camille (1835-1921), französischer Komponist.
Er wurde in Paris geboren, gab als Zehnjähriger Konzerte am Klavier
und studierte ab 1848 Orgel und Harmonielehre am Pariser Konservatorium. 1853
komponierte er seine 1. Sinfonie, und im selben Jahr wurde er Organist an
Saint Merry in Paris. Von 1858 bis 1877 war er Organist an Saint Madeleine
in Paris. In dieser Zeit spielte Saint-Saëns die Uraufführungen
seines 1. (1865) und 3. Klavierkonzerts (1869) – auf Vermittlung von Franz
Liszt – in Leipzig. Anschließend widmete er sich ausschließlich
der Komposition. Mit der 1877 geschaffenen Oper Samson et Dalila (Samson und
Dalila) schaffte er auch als Opernkomponist seinen Durchbruch.
In seiner zweiten Lebenshälfte machte Saint-Saëns ausgedehnte
Reisen durch Nordafrika sowie Nord- und Südamerika. In seinen Werken,
die ihn neben Charles Gounod zu einem der bedeutendsten neoklassizistischen
Komponisten Frankreichs werden ließen, verbindet sich großes Können
und kühle Strenge mit Eleganz und dem Streben nach formaler Klarheit.
Saint-Saëns komponierte insgesamt 13 Opern, u. a. Étienne Marcel
(1879), Henri VIII. (1883) und Ascania (1890), sowie fünf Klavierkonzerte,
die er selbst uraufführte, drei Violinkonzerte und zwei Violoncellokonzerte.
Darüber hinaus schrieb er vier sinfonische Dichtungen, u. a. Le rouet
d’Omphale (1871, Das Spinnrad der Omphale) und Danse Macabre (1874, Totentanz),
sowie fünf Sinfonien, darunter die 3. Sinfonie c-Moll (1886) mit Orgel
und Le Carnaval des Animaux (Karneval der Tiere, 1886) für Klavier und
Orchester. Einer seiner bedeutendsten Schüler war Gabriel Fauré.
Camille Saint-Saëns starb am 16. Dezember 1921 in Algier.
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Maurice Ravel
Ravel, Joseph Maurice (1875-1937), französischer
Komponist.
Er wurde am 7. März 1875 in Ciboure (Pyrénées-Atlantiques)
geboren, spielte bereits als Siebenjähriger sehr gut Klavier und studierte
von 1899 bis 1905 am Pariser Konservatorium, u. a. bei Gabriel Fauré.
Im ersten Jahrzent des 20. Jahrhunderts befreundete er sich mit Satie, Dukas
sowie Albéniz und Falla. Seine Kompositionen, die in einem bewusst
individuellen Stil gehalten sind, stehen unter dem Einfluss von Fauré,
Rimskij-Korsakow, später von Satie und Debussy. Ravel ist der bedeutendste
französische Komponist in der Generation nach Claude Debussy. Seine lebhaften,
transparenten orchestralen Klangfarben lassen ihn als einen Meister der Orchestrierung
erkennen. Ab 1916 nahm er als Freiwilliger am 1. Weltkrieg teil. In den zwanziger
Jahren feierte er auch als Dirigent große Erfolge, 1920 in Wien, 1923
in Amsterdam, Venedig und London, 1928 in den USA, Kanada, Spanien und England.
Ab 1933 litt er an einem Nervenleiden, das zu Lähmungen führte.
Maurice Ravel starb am 28. Dezember 1937 in Paris und wurde in Levallois
beigesetzt.
Zu seinen bedeutendsten Klavierwerken gehören u. a. Miroirs (1905),
Gaspard de la nuit (1908), Pavane pour une infante défunte (1899),
Valses nobles et sentimentales (1911), Le tombeau de Couperin (1917) und Jeux
d’Eau (1902). Seine bekanntesten Orchesterwerke sind Shéhérazade
(1898), Rhapsodie espagnole (1907) und La valse (1920). Ravel schuf außerdem
zahlreiche Kammermusikwerke, wie das Streichquartett (1903), die Sonate für
Violine und Violoncello (1922) und Tzigane für Violine und Klavier (1924).
Zu Ravels wichtigsten Bühnenwerken gehören die Opern L’heure
espagnole (1911) und L’enfant et les sortilèges (1925; Libretto von
Colette) sowie die Ballette Boléro (1928) und Daphnis et Chloé
(1912). Letzteres wurde von dem russischen Impresario Serge Diaghilew uraufgeführt.
Von Ravel stammen auch zahlreiche Instrumentierungen eigener und fremder Werke,
wie z. B. Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgskij. Während der
zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts stand Ravel in engem Kontakt zu George
Gershwin, dessen Einfluss in Ravels späten Werken deutlich zu erkennen
ist, z. B. in dem Klavierkonzert in D-Dur (1931) für die linke Hand,
geschrieben für den Wiener Pianisten Paul Wittgenstein, der seinen rechten
Arm im 1. Weltkrieg verloren hatte.
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Erik Satie
Satie, Alfred Erik
Leslie (1866-1925), französischer Komponist.
Geboren am 17. Mai 1866 in Honfleur bei Lisieux, studierte Satie am Pariser
Konservatorium und komponierte in den achtziger und neunziger Jahren des 19.
Jahrhunderts eine Reihe von Klavierstücken, einschließlich der
berühmten Trois gymnopédies (1888) und der Gnossiennes (1890).
Ab 1905 setzte er seine Studien (vor allem in Kontrapunkt) bei Vincent d'Indy
und Albert Roussel an der Schola Cantorum fort. Satie lehnte die romantische
Musikästhetik ab und schuf eine bewusst spannungs- und emotionslose
Musik, ohne dynamische und thematische Entwicklung. Mit seinen kompositorischen
Neuerungen hatte er großen Einfluss auf die jüngeren Komponistengenerationen,
vor allem auf die 1918 gegründete Groupe de Six.
Zu seinen Freunden gehörten Jean Cocteau, Claude Debussy, Pablo Picasso
und Serge Diaghilew. Zusammen mit Cocteau, Massine und Picasso (Bühnenbilder)
schuf er 1916 als „kubistisches Manifest” das Ballett Parade. Einige Jahre
später hatte er einen weiteren großen Erfolg mit dem Ballett
Mercure (1924). Zu seinen wichtigsten Werken gehören Vexations für
Klavier (1892-1895; 840mal hintereinander zu spielen), die Messe des pauvres
(1895), Trois morceaux en forme de poire (1890-1903) für Klavier, die
Pantomime Jack-in-the-Box (1900) für Klavier, Sports et divertissements
(1914), die Bureaucratic Sonatina (1917) für Klavier und das sinfonische
Drama Socrate (1919) für vier Klaviere und Kammerorchester.
Quelle: Microsoft® Encarta® Enzyklopädie
Professional 2003. © 1993-2002 Microsoft Corporation.
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Antoine de Saint-Exupéry
Antoine Marie Roger
de Saint-Exupéry (* 29. Juni 1900 in Lyon; † 31. Juli 1944 bei Korsika
verschollen) war ein französischer Schriftsteller und Flieger. In Frankreich
ist er unter seinem Kurznamen bekannt: Saint-Ex. Sein bekanntestes Werk ist
'Der Kleine Prinz'.
Antoine de Saint-Exupéry war Pilot aus Leidenschaft, viele seiner
Romane handeln daher vom Fliegen.
Biografie
Saint-Exupéry wächst in einer aristokratischen Familie auf.
Als er 4 Jahre alt ist, stirbt sein Vater.
Antoine de Saint-Exupéry war einer der Pioniere der Luftfahrt zum
Zwecke der Postbeförderung. Zunächst fliegt er 1926 für die
"Aéropostale" die Strecke zwischen Toulouse, Frankreich und Dakar,
Senegal. Während dieser Zeit schreibt er sein erstes Buch, "L'Aviateur".
1928, zur Zeit seiner Flüge zwischen Casablanca und Dakar, erscheint
"Südkurier". 1931 erscheint "Nachtflug", welcher mit dem "Prix Fémina"
ausgezeichnet wird. Bis zum Kriegausbruch fliegt er weiter auf Strecken in
Afrika und Südamerika.
Während des Zweiten Weltkriegs flüchtet Saint-Exupéry
nach New York, kommt jedoch schon kurze Zeit später zurück, um
auf Seiten der Alliierten zu kämpfen. Nach der Veröffentlichung
des kleinen Prinzen, geht er nach Nordafrika, um unter amerikanischem Kommando
gegen die Nazis zu kämpfen. Er fliegt mit einem Geschwader, das im Mittelmeer
stationiert ist, Aufklärungsflüge.
Im Alter von 43 Jahren beschließt er, das Fliegen aufzugeben - doch
von seiner letzten Mission am 31. Juli 1944 kehrt er nicht mehr zurück:
er verschwindet spurlos mit seinem F5-Aufklärungsflugzeug, einer P-38
Lightning, über dem Mittelmeer. Vermutlich wird er über dem Mittelmeer
bei Korsika abgeschossen. Seine Leiche wurde bislang nicht gefunden. Erst
im Jahr 1998, 54 Jahre nach seinem Verschwinden, wird ein Silberarmband in
der Nähe des vermuteten Absturzortes gefunden. Eingraviert trägt
es den Namen seiner Frau Consuelo Suncin Sandoval de Gómez (verstorben
1979) und seiner Verleger, Reynal & Hitchcock, und ist in ein Stück
des Stoffes seines Fliegeranzugs eingewickelt; damit wird es als das seine
identifiziert.
Wenn auch nicht zur Gänze autobiographisch, so zeigt seine Bibliografie
doch in weiten Teilen autobiografische Züge: Sein Werk ist größtenteils
von seinem Leben als Pilot der Post gezeichnet mit Ausnahme des "Kleinen Prinzen"
- zweifelsohne sein größter Erfolg - der eher den Charakter einer
poetischen Fabel besitzt. Hierin stellt er sich selbst als einen in der Wüste
Gestrandeten dar, der einen kleinen Jungen trifft, der von einem winzigen
Asteroiden kommt. Auf vielerlei Art und Weise ist Der Kleine Prinz eine philosophische
Geschichte, kritisch gegenüber der Gesellschaft und dem Erwachsensein.
Im Jahr 1975 wurde in Anerkennung seines weltweiten Bekanntheitsgrades
der Asteroid #2578 nach Antoine de Saint-Exupéry benannt. Im Jahr
2001 erschien "The Tale of the Rose", die Memoiren der Gräfin de Saint-Exupéry
über die Hochzeit der beiden, bei Random House.
Im Herbst 2003 wird ein Wrackteil einer P-38 Lightning aus dem Mittelmeer
nahe der Insel Riou geborgen. Am 7. April 2004 teilt das französische
Amt für Unterwasserärchäologie (DRASSM) mit, dass das Wrackteil
eindeutig als Teil von Saint-Exupérys Maschine identifiziert sei.
Bibliografie
* 1928 - Südkurier (Courrier Sud)
* 1931 - Nachtflug (Vol de nuit)
* 1939 - Wind, Sand und Sterne (Terre des hommes)
* 1942 - Flug nach Arras (Pilote de guerre)
* 1943 - Der Kleine Prinz (Le petit prince)
* 1948 (postum) - Die Stadt in der Wüste (Citadelle) unvollendet
Quelle: http://www.adlexikon.de/Antoine_de_Saint-Exupry.shtml
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