Pressemitteilung Traumtheater e.V.: Beim kleinen Prinzen lächeln die Sterne Poetisch getanztes Familienstück wird zum Tanzherbst uraufgeführt Mitten in der Einsamkeit der Wüste ein Fallschirm. Ein Pilot ganz auf sich gestellt in Lebensgefahr. Was ist das Wichtigste im Leben? Eine Rose? - Auch ein kleiner Prinz ist vom Himmel gefallen. Gemeinsam entdecken sie die Welt, das Leben und die Liebe. Der Raum füllt sich mit dem ?Lächeln der Sterne?, so der Titel dieses Tanztheaterstücks zum Mitträumen und Miterleben für alle von 6-99. Die Erzählung vom kleinen Prinzen, der seinen Heimatplaneten verlässt und durch das Universum reist, um einen Freund zu finden, mag ebenso viele Kinder begeistert haben wie sie Erwachsene auf die Suche nach ihrer vergessenen Kindheit geschickt hat. Die freie Fassung der Geschichte von Friederike Hartmann verfolgt in Bildern voll Humor, Hoffnung und Sehnsucht die Odyssee des kleinen Prinzen, der seinen Heimatplaneten verlässt, weil er gewisse Schwierigkeiten mit seiner kapriziösen Freundin, einer Rose, hat. Auf seiner Reise durch den Kosmos begegnet er zunächst nur lauter einsamen, sich um sich selbst drehenden Menschen, die sich in ihren kleinen engen Welten einkreisen. Der Freund, den der kleine Prinz auf dem Planeten Erde findet, ist ein Erwachsener: ein in der Wüste gestrandeter Pilot. Gegen alle Wahrscheinlichkeit finden die beiden Wesen von den zwei verschiedenen Sternen, das Kind und der Erwachsene, in dieser ausweglosen Situation einen Weg, sich zu helfen ? wenn auch keinen gemeinsamen Weg: Am Ende müssen beide wieder Abschied voneinander nehmen. Trauer um verpasste Gelegenheiten, Unzufriedenheit mit den Zwängen des Lebens, die Suche nach dem Geheimnis der Freundschaft und dem Wesen der Liebe machen die einzigartige Poesie der Erzählung des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) aus. De Saint-Exupéry, selbst Pilot und fliegender Kurier zwischen Europa, Nordafrika und Südamerika, veröffentlicht seinen ?Kleinen Prinzen? 1943, mitten im Zweiten Weltkrieg, im New Yorker Exil. Ein Jahr später bricht er für die französische Armee im Mittelmeer zu einem Aufklärungsflug auf, von dem er nicht mehr zurückkehrt. Der impressionistisch-romantischen Musik französischer Komponisten wie Debussy, Satie und Saint-Saens wird live interpretierte, traditionelle orientalische Musik gegenüber gestellt, und es gelingt, die emotionale und symbolische Dimension dieser Geschichte neu zu entfalten, eigene Klang- und Bildwelten zu finden und mit diesem kleinen Prinzen auf seine so besondere Reise zu gehen. Quer durch alle Altersgruppen wünschen sich die Künstler ihr Publikum: von 6-99! Renommierte Tänzerinnen der freien Szene tanzen die Hauptrollen: Constance Lüttich ist als kleiner Prinz zu erleben, viele weitere Rollen verkörpern Cynthia Gonzalez, Caterina Hühn und Mandy Partzsch. Handpuppen unterstützen sie dabei und verdeutlichen die Beziehungen der handelnden Figuren. Ein Kinderballett des Tanzhaus Friedrichstadt übernimmt die Aufgabe des Vogelschwarms, der den Prinzen auf seiner Reise geleitet und reist mit uns durch die schimmernde Sternenwelt. ?Das Lächeln der Sterne? ist das Erstlingswerk des Dresdner Kulturvereins ?Traumtheater e.V.? und wird in Kooperation mit tristan production, art & event management zum TANZherbst 2005 uraufgeführt. Mehr Informationen gibt es ab 1.8. unter www.traumtheater.org. Uraufführung Sonntag, 6. November 2005 ? 11 Uhr kleine szene (tristan production) Weitere Vorstellungen: Mittwoch, 9. November 2005 ? 10 Uhr kleine szene (tristan production) Sonntag, 20. November 2005 ? 15 Uhr Staatsoperette (tristan production) KONTAKT: Traumtheater e.V. Auf dem Sand 8, 01109 Dresden Tel.: 0351/79 58 123 email: kontakt@traumtheater.org