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Inhalt
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Diese Inhaltsangabe informiert Sie über die einzelnen Szenen des Tanztheaterstückes "Das Lächeln der Sterne" Einige Szenen sind mit den entsprechenden Stellen der literarischen Vorlage verlinkt. Stückdauer: 1,5 STunden (2 Teile à 35 Minuten und ca. 20 Minuten Pause) Printversion als PDF (66 kb) |
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Szene |
Inhalt |
| Prolog |
Ein Pilot landet unsanft mit dem Fallschirm in der Wüste. Wie in einem Fiebertraum erlebt er den von Handpuppen im Schnelldurchlauf gespielten „Roten Faden“ der Geschichte… sieht Königin, Eitlen und Geschäftsfrau über die aus Fallschirmstoff gespannte „Bühne“ eilen, einen kleinen Prinzen und eine Rose sich einander nähern. Als er bei ihr ankommt, dreht sie sich um und ist von hinten als Schlange zu erkennen – schnell ab. Der Prinz guckt ihr nach, auf der anderen Seite erscheint der Fuchs. Auch von ihm wird der Prinz angezogen. Als der Fuchs sich umdreht, ist er als Pilot zu erkennen… schnell ab. Der „wirkliche“ Pilot erschrickt. Auftritt des Schwarms wilder Vögel (Kinderballett): Sie holen die Prinzenpuppe ab und verschwinden mit ihr wieder im Off. Dabei decken sie den Pilot mit seinem Fallschirm zu. > Black (Alle ab). |
| Szene l |
Planet
eines kleinen Prinzen Ein kleiner Prinz zeichnet – wie alle Planetenbewohner mit einem Kreidekreis seinen kleinen Planeten (Kreis). Neben ihm ist eine Rose ist zu sehen, die langsam wächst und erblüht. Beide tanzen zur gleichen Zeit, sie am Platz, er im vorderen Bühnenbereich, jedoch ohne Bezug zueinander und ohne sich anzusehen. Die Rose sprüht mit Parfüm, das sie in einem Fläschchen um den Hals trägt, um durch ihren Duft den Prinzen auf sich aufmerksam zu machen… Tanz der beiden: Sie lieben sich, aber sie können sich einander nicht offenbaren. Schlüsselwort „Liebe“ (Rose schreibt während des Tanzes mit Kreide das Wort „Liebe“ an ein Versatzstück der Bühne) Zitat aus der Erzählung: „Sie duftete und glühte für mich. Ich hätte niemals fliehen sollen! […] Aber ich war zu jung, um sie lieben zu können.“ Aufbruch des Prinzen und Abschied. Link zum Text (Kapitel VII-IX) |
| Zwischenszene l |
Reise
mit dem Vogelschwarm Tanz des Prinzen mit dem Vogelschwarm (Kinderballett): Die Kinder reichen ihm Bänder, an denen er sich festhält. An den Bändern und Kostümen der Vögel hängen kleine Schellen, die beim Tanz leise klimpern. Alle tanzen zusammen und simulieren pantomimisch Fortbewegung. Sie reisen „durch Zeit und Raum“… |
| Szene 2 |
Planet
einer Sternenkönigin Zitat aus der Erzählung: „Ah! Sieh da, ein Untertan“ […] worüber herrscht Ihr?“ – „Über alles“ – „Über all das?“ – „Über all das…“ Link zum Text (Kapitel X) Der Prinz begegnet einer Königin, die mit großen, raumgreifenden Bewegungen tanzt, die immer wieder ins Leere greifen. Schlüsselwort „Macht“ (Königin schreibt mit Kreide das Wort „Macht“ an ein Versatzstück der Bühne). Der Prinz sucht den Dialog, das tänzerische Zwiegespräch wirkt immer wieder komisch, weil der Prinz den übersteigerten, übergroßen Bewegungen der Königin, die zum Ende der Phrase immer unelegant verunglücken mit seinen schlichten, sicheren Bewegungen begegnet und sich ihr nicht nähern kann. Letztlich gibt der Prinz auf. |
| Zwischenszene 2 |
Reise
mit dem Vogelschwarm |
| Szene 3 |
Planet
des Eitlen Zitat aus der Erzählung: „Bewunderst Du mich wirklich sehr?“ – „Was heißt bewundern?“ „Bewundern heißt erkennen, dass ich der schönste, der bestangezogene, der reichste und der intelligenteste Mensch des Planeten bin.“ „Aber Du bist doch allein auf Deinem Planeten!“ – „Mach mir eine Freude und bewundere mich trotzdem!“ Link zum Text (Kapitel XI) Schlüsselwort „Mich“ (Eitler schreibt mit Kreide das Wort „Mich“). Der Eitle schaut dauernd in seine Spiegel, in denen er schließlich auch den Besuch des Prinzen entdeckt. Den Prinzen schaut er nur an, um ihn zur Bewunderung und zum Beifall zu motivieren. Das ist dem Prinzen auf die Dauer zu blöd… er verlässt den Eitlen. |
| Zwischenszene 3 |
Reise
mit dem Vogelschwarm |
| Szene 4 |
Planet
einer Geschäftsfrau Zitat aus der Erzählung: „Prinz: Und was hast Du vom Reichsein? … Wie kann man die Sterne besitzen?“ Link zum Text (Kapitel XIII) Schlüsselwort „reich“ (Geschäftsfrau schreibt mit Kreide das Wort „reich“ an ein Versatzstück der Bühne). Die Geschäftsfrau ist sehr, sehr beschäftigt, zählt und zählt die imaginären Sterne an der Decke, die sie zu besitzen glaubt, und ist ungehalten, dass sie hierin gestört wird. Auch hier findet der Prinz keinen Raum für eine offene Begegnung… |
| Zwischenszene 4 |
Reise
mit dem Vogelschwarm |
| Szene 5 |
Die Erde
- die Schlange Etwas unsanft landet der Prinz auf der Erde. Er ist müde von der langen Reise und mutlos, weil er nicht das Gefühl hat, sich seinem Ziel zu nähern. Aus dem Hintergrund taucht eine Schlange auf. Die Schlange lockt den Prinzen, kehrt sich aber immer wieder von ihm ab… Tanz der beiden. Dabei verwischt die Schlange die Kreidekreise auf dem Boden, die von den anderen Planeten stammen. Zitat aus der Erzählung: „Schlange: Ich kann Dir eines Tages helfen, wenn du dich zu sehr nach deinem Planeten sehnst. Ich kann… - Prinz: Oh, ich habe dich sehr gut verstanden… aber warum sprichst Du immer in Rätseln? - Schlange: Ich löse sie alle“ Link zum Text (Kapitel XVII) |
| P A U S E |
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| Szene 6 |
Josy
und Cosy - Der Rosengarten Die beiden Girlies tanzen beschwingt, duftig und sorglos. Der Prinz sieht sie und erschrickt. Die Girlies lachen ihn an. Er dreht sich immer wieder weg. Egal wohin er sich wendet, eine der beiden ist schon da. Dieses Spiel treiben sie so weit, bis er sich weinend auf den Boden wirft. Zitat aus der Erzählung: „Prinz: Ach… ich glaubte, ich sei reich durch eine einzigartige Blume, und ich besitze nur eine gewöhnliche Rose“. Link zum Text (Kapitel XX) |
| Szene 7 a |
Der Fuchs Der Prinz bemerkt einen Fuchs und will mit ihm spielen, um seine Trauer zu vergessen Fuchs kommt sachte dem Prinzen, der aus seinem Kummer wieder herausschaut, immer mehr entgegen. Bei jeder Annäherung des Prinzen rückt der Fuchs wieder weg. Letztlich streichelt der Prinz den Fuchs… Der Fuchs deutet dem Prinz die Schlüsselworte seiner Erfahrungen der Planetenreise: „LIEBE MACHT MICH REICH!“, die auf den Versatzstücken des Bühnenbildes zu lesen sind. Aus dem harmonischen Tanz der beiden wird ein Abschiedstanz. Zitat aus der Erzählung: „Fuchs: Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Link zum Text (Kapitel XXI) |
| Szene 8 |
Der Pilot Wiederholung des Auftrittes des Prologs zur selben Musik wie am Anfang. Diesmal sitzt nur der Prinz auf der Bühne, als der Pilot sich aus seinem Fallschirm befreit. Der Prinz spielt mit dem Stoff herum und macht Scherze, versteckt sich darunter, krabbelt darin herum, lässt ihn hoch wehen etc. Der Pilot in seiner ernsten Situation dafür verständnislos… Der Prinz bemerkt, wie verzweifelt der Pilot ist und lässt sich auf ihn ein, denn er kann ihn gut verstehen. Auch er ist verzweifelt vor Heimweh nach seiner Rose. Beide finden eine gemeinsame (Bewegungs-)Sprache: Sie sind Gefährten. Beide werden immer erschöpfter, stützen einander, lehnen sich an… am Ende trägt der Pilot den Prinzen. Am Schluss des Tanzes sinken beide zu Boden und schlafen ein. Link zum Text (Kapitel XXIV + XXV) |
| Szene 9 |
Die Schlange Die Schlange tritt auf. Es wird dieselbe Musik gespielt, wie bei ihrem ersten Tanz. Sie tanzt für den schlafenden Prinzen, verwischt dabei die Schlüsselworte REICH, MACHT und MICH. Nur LIEBE bleibt stehen. Am Ende ihres Tanzes fängt der Fallschirm an, sich zu bewegen und sich wieder in die Puppenbühne zu verwandeln. Die Schlange verschwindet… |
| Szene 10 a |
Der Traum
des Prinzen und des Piloten Wie in einem Fiebertraum wirbeln die Puppen über die aus Fallschirmstoff gespannte Puppenbühne… Der Prinz erwacht, als sich der Puppenprinz wieder der Puppenrose nähert und diese sich wieder in die Puppenschlange verwandelt. Auftritt des Vogelschwarmes. Die Vögel nehmen den Puppenprinz zu sich und verschwinden mit ihm. Dabei verlieren sie eines ihrer mit Glöckchen besetzten Bänder. |
| Szene 10 b |
Abschied
Prinz-Pilot Der Prinz rüttelt den Piloten wach. Er ist entschlossen, zu seinem Planeten zurück zu kehren. Beide tanzen mit dem von den Vögeln verlorenen Band, das als Symbol für die Reise und die Freiheit der Sterne gilt. Zum Abschied schenkt der Prinz dem Piloten das Glöckchen-Band. Link zum Text (Kapitel XXV) |
| Szene 11 |
Die Schlange Auftritt der Schlange mit denselben Bewegungen wie in der Traumszene. Der Prinz trifft sie nun zum dritten Mal. Kurzer Tanz, wieder mit umkreisenden Bewegungen, die Berührung kommt plötzlich und direkt. Der Prinz sinkt sofort zusammen. Sein letzter Blick trifft das Wort LIEBE. Link zum Text (Kapitel XXVI) |
| Epilog |
Der Pilot tritt in anderen Kleidern auf. Er hält das Glöckchenband in der Hand. Text > „Pilot: Er blieb einen Augenblick reglos. Er schrie nicht. Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt. Ohne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand. Und jetzt ist es schon sechs Jahre her … Jetzt habe ich mich ein bisschen getröstet. Das heißt … nicht ganz. Aber ich weiß gut, er ist auf seinen Planeten zurückgekehrt, denn bei Tagesanbruch habe ich seinen Körper nicht wieder gefunden. Es war kein so schwerer Körper… Und ich liebe es, des Nachts den Sternen zu zuhören. Sie sind wie fünfhundert Millionen Glöckchen.“ Link zum Text (Kapitel XXVII) Während der letzten Worte sind die Glöckchen des Vogelschwarmes zu hören. Langsam Dunkel – Sterne funkeln – Sterne Abdimmen – Black – E N D E |
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bleiben jedoch vorbehalten.
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